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... die staatseigene Ré- gie (Renault) nicht zuletzt bedacht wurde, ist wahrscheinlich nicht nur ein Gerücht. Wer also einen Citroën 2 CV haben wollte, musste sich erst einmal durch einen Formularberg wühlen und regelrecht um die Zuteilung seines Vehikels kämpfen. Zuerst wurden – wenn überhaupt – Landwirte und Gewerbetreibende bedient und dann erst der Rest der kaufwilligen Gesellschaft. Der Döschwo entwickelte sich schnell weiter, und schon 1950 stand mit dem AU die erste Lieferwagenvariante in den Ausstellungshallen der Vertreter. Ab 1954 kamen anstelle der 375-ccm-Motoren solche mit 425 ccm und brachialen 12 PS zum Einsatz; damit konnte man es jedem Hü- gel so richtig besorgen. 1957 erhielt die Ausführung AZLP einen richtigen Kofferraumdeckel aus Blech; das Rollverdeck des Kofferraumes wurde mit den Varianten AZL noch bis 1964 angeboten, aber kaum mehr bestellt. Die neue Motorhaube kam 1960. Ab 1964 verschwanden die Selbstmördertüren, und zwei Jahre später gabs dank den dritten Seitenfenstern bei allen Ausführungen auch ganz hinten im Auto feines Tageslicht. Dann änderte sich die Optik nur noch wenig, dafür stieg die Leistung stetig – über 16 und 25 PS auf bis zu 29 PS aus 602 ccm Hubraum. Später, der 2CV war inzwischen nicht nur in ländlichen Gegenden längst etabliert, wurde er in Paris von den Studenten entdeckt. Der radikale Verzicht auf jeglichen Luxus ...
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