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... für den Lotus ist der hohe Chas sistunnel mit dem kurzen Schalthebel — echt englisch. Jetzt Überraschung Nummer 1: Das Getriebe lässt sich sehr leicht und direkt schalten. Das Armatu renbrett ist — vom ästhetischen Stand punkt aus betrachtet — mit seinem Nussbaumfurnier und den aus früheren Zeiten bestens bekannten Instrumenten noch immer eines der schönsten. Das von Hand genähte Leder zeigt hie und da eine Falte, und man kann sich fragen, ob das mit der bemängelten Qualität zu tun hat. Stimmungsvoll ist es trotzdem. Die theoretisch möglichen Leistungen — von 0 bis 100 km/h in fünf Sekunden, Spitzengeschwindigkeit 260 km/h — manifestieren sich nicht dramatisch, denn der Lotus-Vierzylindermotor dreht überraschend ruhig. Draussen ist das Aggregat sehr wohl zu vernehmen, aber im Autoinnern wirkt das Motorge räusch angenehm. Der Vierzylinder- Sound tönt vielleicht etwas weniger sportlich als jener grösserer Motoren, dafür aber fährt der Esprit schnell, sehr schnell. Fast unmerklich beschleunigt der Wagen, und es sind nur die Instru mente, die aufzeigen, wie rasch die Ge schwindigkeit zunimmt. Das Fahrverhalten des Autos ist äusserst sicher. Erst bei ungefähr 2500/min bre chen die Kräfte des Turbomotors so richtig los, und das könnte einem unauf merksamen Lenker zum Verhängnis werden: Tritt man nach dem Einlenken in eine Kurve bei niedriger Drehzahl ge dankenlos wiederaufs ...
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