Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... SwissClassics das linke Bein unters mächtige Volant, lässt sich elegant in den Sitz gleiten und zieht das rechte nach. «Die grossen Ledersitze erinnern an die Polstergarnitur zu Hause», meint er lächelnd. Über der gedrungenen Scheibe liegt der Parallelwischer, rechts befinden sich die verschiedenen kleinen verchromten Hebel und Scharniere für die Lüftungsflügel und Seitenscheiben. Im Zentrum des Lenkrades sitzt der Bakelitknopf mit Blinker, Hupe und Handgas. Links des Fahrers die Armaturen, eingelassen in feinstem Holz – in der Mitte die grosse Uhr und der Tacho, umrandet von Ölund Wassertemperaturanzeige sowie Benzinuhr und Ampèremeter. Rechts zur Türe hin das Röhrenradio – bei Daimler gab es seit 1922 auf Wunsch einen Rundfunkempfänger. Der 15 war der erste Daimler, der keinen Schiebermotor mehr unter der Haube hatte, und er führte damit die Marke in eine neue Welt der Antriebstechnik. Das 1932er-Modell, DB 15 genannt, besass einen 1805-ccm-Sechszylinderohv-Motor. 1934 kamen ein auf 2003 ccm vergrössertes Aggregat und ein verwindungssteiferes Fahrgestell zum Einsatz. Dies erlaubte dem Auto eine Spitzengeschwindigkeit von rund 110 km/h, gebremst wurde immer noch rein mechanisch. 1936 vergrösserte man den Hubraum auf 2166 ccm, ein Jahr später als DB 18 gar auf 2522 ccm. Stilvoll auch von hinten. Die ...
Kommentare