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... aber nicht !) und der Neger, dieser Parias im Lande der Freiheit, stehen an seinem Wege. Nur von wenigen Schweizern berichtet Möschlin, von Pionieren der Technik, die für unser Blut im grossen amerikanischen Rassen-Cocktail Ehre einlegen. Eigentlich spricht der Dichter, wenn er uns den Autovagabunden Amerikas vorstellt, von einem besonderen Menschenschlag, einem modernen Zigeuner gleichfalls, der mit seiner ganzen Habe, Kind und Kegel, seinem Radioempfänger und seinem Hund durch die Länder rollt und von der Romantik und etwas Büchsenkonserven lebt. Die Reise führt den Wegmarken nach, die jeden Autler sicher durch das verworrenste Strassennetz einer fremden Stadt wieder auf die freie Strecke lotsen. Oft aber fehlen die Wegmarken und einmal just an einer kritischen Wegabzweigung. Es ist Nacht. Die Karte weiss den wagemutigen Amerikareisenden keine Antwort. Ratlos streift der Blick die beiden Strassen. Da, im Feld draussen, entdeckt man einen Wegweiser. Ueber den Zaun und an dem Ding — es ist verflixt hoch — emporgeklettert. Ein Streichholz flammt auf und der Suchende liest die trostreichen Worte «Die Bibel ist der beste Wegweiser !» Knorrige deutsche Eichen streichen das Dach des Wagens, Tannenwälder nehmen ihn in seinen Schatten auf, und Riesenkakteen wachsen neben dem Asphalt. Verlassen liegen zahlreiche Farmerhütten, ja ganze Dörfer, frü- her Zentren der ...
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