Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... und die Wagenräder hinterliessen tiefe Rillen. Bei Re genwetterwar die Strasse ein Schlammfeld, und wenn sie trocken war, war sie mit ei ner zentimeterdicken Staub schicht bedeckt. Die Strasse musste dauernd repariert werden: die Rillen wurden mit Schlagkies aufgefüllt und alsdann mit der Dampfwalze eingewalzt. Etwa um 1905 nahmen in der Schweiz die ersten Motorlast wagenden Betrieb auf und lö sten da und dort die Pferde fuhrwerke ab. Das erste Last fahrzeug, das ich zu Gesicht bekam,warein Orion-2-Zylinder der Brauerei Tiefenbrun nen. Der zweite gehörte der Brauerei Haldengut in Winterthur: ich glaube, es warein Arbenz, ebenfalls in unserem Land gebaut. Der erste Personenwagen, den ich zu sehen bekam, war ein Turicum aus Zürich. Es war ein sehr schönes Auto, grünmit roten Lederpolstern. — Die Lastautos waren mit Vollgummireifen bestückt, wodurch dieStrassenviel we niger beschädigt und der Un terhalt derselben besser wur de. Schlamm und Staub blie ben jedoch. DasichunsereelterlicheGast wirtschaft direkt an der Land strasseundgenau in derMitte zwischen Zürich und Winterthur befand, machten die Fuhrleute bei uns halt, um die Pferde zu füttern und sich selbstzu stärken. Im Winter waren die Fuhr männer halb erfroren, wenn sie von ihren Kutschen böcken herunterstiegen: es war jeweils eine harte Zeit für diese Männer. Auch das Velo war in derglei chen Zeit in Erscheinung ge ...
Kommentare