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... Ring sei jetzt im Besitze des amerikanischen Kautschukkönigs, besässe Zauberkraft und sei der wertvollste Ring der Welt. (Die Zähne entblössen sich neuerdings und das unvermeidliche Yes schwebt über dem Autocar.) Und so geht es in jeder Gasse, auf jedem Boulevard, bsi jedem Haus, das die Geschichte gezeichnet hat. Die Autocarfremden haben bezahlt und wollen auch in puncto Geschichte auf ihre Kosten kommen, und es kann behauptet werden, dass die Führer weder an Superlativen noch an Leichen sparen. Sie verstehen es, aus Greueln, Pikanterien, Lastern, Kriegen, Unglücksfällen, Erinnerungen, aus Liebesmärkten und Kaiserreichen, verweilen, aber hier ertragen sie erstaunlicherweise stundenlang die Glut überfüllter Autocars, die sich auf den «breitesten Strassen der Welt, an den grössten Cafes der Welt» vorbeischleppen und auf Plätzen haltmachen, die «Zeuge der blutigsten Ereignisse der Welt» gewesen sind, Schweissbäche fügen die Autocars in ein einziges durstiges Ungeheuer zusammen, das durch dreissig Augenpaare mit dreissig weitgeöffneten Mündern nach dem Megaphon blickt, dem anstatt des erlösenden und wohltuenden Quells erfrischender Getränke die heisere Stimme des Fremdenführers entströmt. Und sie alle, die daheim in der Heimat nicht das mindeste Interesse für Museen, Bildergalerien und die verschiedensten Reliquien und Dokumente der Geschichte der ...
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