Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... uns berichtet, dass er der erste Berner gewesen sei, der eine Kutsche besessen habe, die mit zwei nebeneinander gehenden Pferden bespannt wurde. Gewöhnlich wurden nämlich, der Enge der Strassen wegen, die Pferde hintereinander angespannt, wie wir es heute noch im Süden sehen können. Frankreich, als Vormacht des europäischen Festlandes, und die Prunkentfaltung eines Ludwig XIV. beförderten dann in starker Weise die Entwicklung des Wagenbaues. Die Wagen wurden zu Staatskarossen reich geschnitzt, vergoldet und mit kostbaren Stoffen ausgeschlagen. Diese Prunkentfaltung wurde auch von den anderen Fürstenhäusern nachgeahmt und bei festlichen Aufzügen durften diese Prunkwagen nicht fehlen. Die Wege aus den Städten hinaus nach den Schlössern und zahlreichen Landhäusern waren im 18. Jahrhundert belebt von diesen stolzen Fahrzeugen. Dem Verkehr innerhalb der kleinern Städte dienten Sänften und Sänftewagen, welche ebenfalls oft reich ausgestattet waren. Ein weiterer Reisewagen war der Landauer, bei welchem das Verdeck nach vorn und hinten zurückgeschlagen werden konnte und seinen Namen der Stadt Landau in der Pfalz verdankt, wo Kaiser Josef I. im Jahre 1702 den ersten dieser Wagen bauen Hess. Die französische Revolution räumte dann mit der verschwenderischen Prachtentfaltung auf und übrig blieb nur die ihres Schmuckes beraubte Kutsche, ein ausgesprochenes ...
Kommentare