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... der alten Schule erkennt er die Forderungen des Alltagsau tos, die Zwänge der Serienproduktion und der Markttüchtigkeit. Giugiaro hat damit Erfolg. Das beweist zum Beispiel der »Alfasud«. Er hat diesen vielverlangten Mittelklassewagen vom ersten Entwurf bis zur letzten Schraube entworfen. Und nicht nur das — selbst die Fließbänder des eigens für den Alfasud gebauten Werkes sind von ihm geplant. Mit seinen Skizzen und Ideen beliefert er nicht nur die Konstruktionsbüros einheimischer Automobilfabriken: Seit 1967 zeichnet er für britische, amerikanische und japanische Unternehmen. Selbst im sozialistischen Lager fand Giugiaro dankbare Abnehmer: Das Skoda-Werk in Mlada Boleslav vor den Toren Prags ließ sich von ihm einen völlig neuen 1,5-Li- 5. Der Mann, der Turins Autokönige übertrumpfte ^nm ter-Mittelklassewagen konzipieren und honorierte seine Bemühungen »so gut, daß ich auf der Stelle ein zweites Auto für sie machen würde«. Und was ist mit den Autos Made in Germany? Nun, immerhin entwarf er das Armaturenbrett des Audi 80 und für VW das schräge Wagenheck des neuen Passat. Allerdings, die Verhandlungen mit deutschenEntwicklungsabteilungen lehrten ihn das Fürchten vor germanischer Gründlichkeit: »Uber die Gestaltung eines Autositzes habe ich einmal einem deutschen Techniker einen 2stündigen Vortrag gehalten. Da ...
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