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... Kündigt der Fahrer jetzt einen Spurwechsel durch Blinken an, flackert die Leuchte hell auf und warnt so vor dem von hinten herannahenden Auto. Side Assist wird per Knopfdruck aktiviert und arbeitet ab 60 km/h ten. Trotzdem könnte das Audi-Getriebe mit seinen sechs Stufen beim Gasgeben etwas spontaner herunterschalten, während die Siebengang-Automatik des Mercedes beim Heranrollen an eine Ampel und leichtem Abbremsen mit unter ruckartig zurückschaltet. Dynamischer ist der Q7 auch beim Fahrverhalten. Mit seiner direkten Lenkung lässt sich der Audi nahezu spielerisch und präzise über verwinkelte, enge Schwarzwaldsträßchen dirigieren. Bei heftigen Ausweichmanövern im niedrigen Geschwindigkeitsbereich macht sich das hohe Gewicht je doch negativ bemerkbar. Zwar gelingt das Ausweichen nach links noch ohne Probleme, doch beim schnellen Zurücklen ken nach rechts auf die ursprüngliche Fahrspur schiebt der Zweieinhalbtonner - wenn man nur wenig zu schnell war - geradeaus, bremst sich dabei aber ab. Der GL verhält sich hier prinzipiell gleich. Ansonsten ist das Kurvenverhalten des Mercedes zwar nicht so agil, aber für ein derart großes und schweres Gefährt überraschend handlich. Allerdings benötigt die indirektere Lenkung einen höheren Lenkaufwand. Die Stunde des Mercedes GL schlägt beim Komfort. Sei ne Luftfederung schluckt lange und kurze Bodenwellen ...
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