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... was nun herauskam, ist ein Stoff, der weder Petrol noch Leuchtgas noch Benzol noch Azetylen enthalten soll. Um ihn zu gebrauchen, muß man den Vergaser des gewöhnlichen Benzinwagens nicht erst verändern. Der Geruch des Genols erinnert an Holzpflaster, ist aber weniger unangenehm und „gesunder" als die Auspuffgase bei der Verwendung von Benzin. Es entwickelt beim Verbrauch nur unbedeutenden Rauch; aber auch der werde ganz verschwinden, wenn das Produkt, dessen Dichte 0,840 beträgt, vollständig gereinigt ist. Die erste öffentliche Versuchsfahrt in Paris wurde nämlich mit noch nicht vollständig gereinigtem Genol gemacht, da nur primitive Herstellungsapparate zur Verfügung standen. Trotzdem verschmutzte das Genol nicht die Zylinder und setzte auf deren Wänden keinen Kohlenstoff an; ja die Verbrennungsresiduen hatten sogar die Eigenschaft, die Zylinder zu schmieren, so daß in Zukunft im Motorwagenbetrieb weniger Öl verbraucht werden muß. Um dieselbe Leistung zu erzielen, braucht man nur halb so viel Genol als Benzin. Und nun, was ist dieser Wunderstoff eigentlich? Wie ein Mitarbeiter Genins verraten hat, wird Genol durch besondere Destillierung schwerer Steinkohlenöle gewonnen, jedoch in der Weise, daß die Unterprodukte der Landesverteidigung für die Herstellung der Nitratexplosivstoffe verfügbar bleiben. Wie groß die Menge der verbleibenden ...
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