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... von Tapón del Darién war eine große Herausforderung für Mensch und Maschine – und der neue Rover bot sich für einen Maschinentest an. Es lief wie am Schnürchen. Ende 1971 ging es zügig von Alaska nach Cannitas in Panama, dem Ende der nordbzw. mittelamerikanischen Teilstrecke. Dann wurde es ernst. Unter der Leitung von Major Blashford-Snell, erfahren mit Expeditionen, fuhr ein Team von etwa hundert Leuten die Strecke ab und schlug einen Pfad für die Range Rover in den Dschungel. Der Major, heute Colonel, leitete auch vierzig Jahre später – mit 73 Jahren – Regenwald-Expeditionen. »Die Darién-Gap-Durchquerung war«, sagt er wie aus der Pistole geschossen, »die härteste. Die Hälfte der Leute wurde auf die eine oder andere Art verletzt. Ich habe ein paar Kilo abgenommen, mir aber außer ei ner leichten Vergiftung nichts Ernstes zugezogen.« Im Auftrag des Dienstherrn – Rover – verfasste Blashford-Snell nach seiner Rückkehr eine detaillierte PR-Broschüre. Sie schildert Haarsträubendes, wie die Episode mit der Schlange, aber auch sachliche Bestandaufnahmen: »Unsere schweißdurchtränkten Kleidungsstücke verrotten am Körper. Die Lederausrüstung ist verschimmelt und selbst die besten Stiefel sind auseinandergefallen. Die Moskitos, Schnaken und Fliegen wurden zur allgegenwärtigen Plage. Schwärme aggressiver Hornissen nisten in hohlen Bäumen und ...
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