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... und die halb von einem Lamellengitter bedeckten Doppelscheinwerfer. Mit nur 4,22 Metern Länge ist der Montreal äußerst kompakt, hinter Fahrer und Beifahrer bleibt gerade Platz für zwei Notsitze. Markante Lufteinlässe hinter den Türen und eine große, glä- serne Heckklappe deuten an, welches Antriebskonzept sich Gandini vorstellt: einen Mittelmotor. Doch aus Zeitgründen verwendet Alfa Romeo für die beiden schließlich nach Kanada gesendeten Ausstellungsfahrzeuge die Bodengruppe der Giulia inklusive des vorn platzierten Motors. Im Frühjahr 1970 feiert dann die Serienversion des Alfa Romeo Montreal auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf seine Publikumspremiere. Mit Blick auf die Produktionskosten stellt er jedoch einen Kompromiss dar: Das Chassis bleibt weitgehend auf dem bewährten Stand der Alfa Romeo Giulia. Marcello Gandinis spektakuläres Karosseriedesign wird jedoch nur in jenen Details geändert, in denen das Konzeptfahrzeug mit den Anforderungen von Serienfertigung oder Straßenzulassung nicht zu vereinbaren ist. So bleibt der – leicht geänderte – Grill über den Scheinwerfern erhalten. Beim Einschalten des Lichts werden die beiden Lamellen aber mechanisch nach unten geklappt und geben die vier Lampen komplett frei. Die von Designer Gandini für eine Mittelmotor-Konstruktion gedachten Luftschlitze in den Flanken werden ...
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