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... oberhalb des Kolbens ein Gläschen zu viel drin, die anderen dafür unterhalb des Kol bens ein gestrichenes Maß (DKW-Ladepumpe). Und über kleinliches Gezänk schlummert der deutsche Motorsport dem europäischen entge gen. Dort fährt man mit genau nicht ganz 250 ccm ohne Alkohol und ohne Kompressor schneller als mit unseren für die Punktejagd getrimmten „Grenzfällen“. Oben: Das geschah kurz vor dem Ziel! Plöglich wird einem gegenwärtig: Wie hat ein etwa 7 mm starker Gußzylinderhais Jahre hindurch Rennbeanspruchung aushalten können ? Wie viel Arbeit ist durch diesen Bruch vernichtet^ wieviele Hoffnungen umsonst gehofft? Welche Menge Geld wird die Instandsegung wieder ko sten! Und doch: Nächstes Mal ist er wieder dabei. Aber eine Sorge bleibt: Birgt der rechte Zylinder nicht die gleiche Bruchmöglichkeit? Wie schwer mag es dem Fahrer werden, zu so weit gealtertem Maschinenmateiial wieder jenes unerläßliche Vertrauen zu fassen, ohne das jede planmäßige Rennstrategie ein Bau auf Sand bleibt. Oben: Mehr Elend als Glanz deutscher PS spiegeln die mit rührender Sorgfalt zurechtge machten Maschinen unserer nimmermüden Bastler wider. Welches deutsche Werk schenkt dem deutschen Sport endlich eine konkurrenafähige Viertakt-125er? Links: Einer, den nicht Glanz, nicht Elend kümmert, nur PS. Wir sahen ihn seine Ma schine vor dem Rennen reinigen, er reinigte sie ...
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