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... Truppen der zweiten Linie wurden zurückbeordert und durch ihr bevorstehendes Eingreifen waren Bayern und Sachsen tatsächlich schwer bedroht. So war die Situation, als das Gardekorps nach weitem Anmarsch und durch das Gelände erzwungene Umwege aus Viller-Cernay heraustrat. Sofort wurde die Korpsartillerie der preußischen Garde vorgezogen; nach unsäglich mühsamer Überwindung der steilen Höhen aus dem Magnetal bei Cernay herauf wurde sie auf den östlichen Talhängen des Givonnebaches in Stellung gebracht. Mit Schieben und Ziehen durch Infanterie und abgesessene Kavallerie — die durch den anstrengenden Anmarsch übermüdete Bespannung versagte völlig — wurden die Steigungen mühsam in langsamsten Tempo bezwungen, die unser braver Metallurgique vorhin so spielend genommen hatte! Vierzehn Gardebatterien wurden so auf, der Kuppe teils rechts, teils am westlichen Rande des Gehölzes von Cernay — also auf unserem oben geschilderten „Feldherrnhügel" — in Stellung gebracht, eröffneten gerade zur rechten Zeit ihr Feuer gegen die von Wimpffen auf die westlichen Höhen über Daigny und Givonne zurückbeorderten französischen Divisionen und verschafften gleichzeitig durch ihr flankierendes Feuer auf die schräg links vorwärts südlich von Daigny auf den westlichen Höhen des Givonnebaches stehende französische Artillerie auch den schwer bedrängten Sachsen und ...
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