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... dem Tafeln stehen. Es war einer der ungewöhnlichsten Jobs, die auf Schweizer Strassen je zu erfüllen waren: Zwei Monate lang legte Hofer auf dem 2000 km langen Nationalstrassennetz mehr als 6500 km zurück - denn alle Strecken mussten in zwei Richtungen befahren werden, und jede Autobahnverzweigung brachte Umwege mit sich. 570-mal hielt er zum Fotografieren, dokumentierte knapp 370 Tourismusschilderund 200 mit Namen bezeichnete Tunnel und Brü- cken. Ein Job, der volle Konzentration und ein geschultes Auge erforderte, denn manche der Schilder liegen gut versteckt, manche sind kaum lesbar, andere hängen neben engen Autobahnbaustellen und an anderen Orten, wo kaum Zeit zum Lesen bleibt. NIEMAND HATTE ÜBERBLICK Hintergrund der Aktion: Am 1. Januar 2008 waren die Nationalstrassen in die Zuständigkeit des Bundes übergegangen. Zuvor war der Unterhalt eine Angelegenheit der Kantone. Zunächst gab es laut Astra-Sprecher Thomas Rohrbach Dringenderes zu tun, als sich um touristische Hinweisschilder zu kümmern. Zugleich sei der Eindruck stärker geworden, dass hier ein gewisser Wildwuchs entstanden sei. Eine Verordnung aus dem Jahr 1990 sollte das Aussehen der «Willkomm'enstafeln» eigentlich regeln: So darf nur eine touristische Region ausgeschildert sein, die über die nächste Ausfahrt erreichbar ist. Als Grundfarbe der Schilder soll, nach internationalen ...
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