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... wie es sich gehörte, die Rekrutenschule und schaffte es als Soldat zum Gefreiten. 1956 überraschte er die Motorsportwelt mit dem ersten verstellbaren Flügel, den er mittig auf seinem Porsche 550 Spyder montiert hatte. Dieser wurde umgehend und ausgerechnet auf Betreiben von Porsche hin verboten. Er schloss Ende der Fünfzigerjahre sein Maschinenbaustudium an der ETH Zürich ab und wurde parallel 1959 der erste Formel-Junior-Europameister. Dabei gewann er den prestigeträchtigen Lauf in Monte-Carlo und erhielt den Pokal aus den Händen der Prinzessin Gracia Patricia. May fuhr spä- ter auf Lotus 18 in der Formel 1 und hat sich immer wieder rennsportlich betätigt. Er hatte allerdings zu viele andere Interessen, um sich auf eine Rennfahrerkarriere zu verlegen. Im Buch gibt Michael May selbst einen eigenen Rückblick. Die rennsportlichen Erfolge spielen dort keine Rolle. Aber die Liste der Themen, mit denen er sich beschäftigte, ist imposant: Kunststoff-Glasfaser-Laminate, Drehkolbenmotor, die umgedrehte Tragfl äche als Mittel, um den Anpressdruck bei Rennwagen zu erhöhen, direkte Benzineinspritzung bei Zweiund Viertaktmotoren, geregelte Abgas-Turboaufl adung, die Reduktion der Schadstoffe im Abgas durch Betrieb mit magerem Gemisch (das FIREBALL-System). Vor allem hält er sich zugute, dass seine Einschätzung von Technologien immer sehr zutreffend war. Ab 1960 ...
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