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... Erschwerend kam hinzu, dass die unbehandelten doppelwandigen Karosserien beim Transport den Elementen ausgesetzt waren. Noch bevor in der Fabrik in England letzte Hand angelegt werden konnte, mussten die Autos nachgebessert werden. Es sollte aber noch schlimmer kommen. Das Einhalten der Liefertermine mutierte zum Lotteriespiel, als Italiens Stahlarbeiter 1969 zu einem Streik aufriefen, der sich bis ins Jahr 1970 hinziehen sollte. Dadurch konnte AC gerade mal zwei Autos pro Woche fertigstellen – wenn es gut lief. In der Regel lief es allerdings eher nicht gut. Trotzdem blieb das Interesse am 428 bestehen. Es wuchs sogar noch, als die Motorpresse das Auto endlich fahren konnte. Besonders begeistert zeigte sich der Ex-Rennfahrer und Radiomann John Bolster. In Autocar schrieb er: »Es ist lange her, dass ich wegen eines britischen Autos so ins Schwärmen geraten bin ... Es ist daher umso beglückender, dem AC 428 uneingeschränktes Lob aussprechen zu können.« Die Bewunderung der Mitarbeiter von Autocar fiel etwas verhaltener aus. Die Zeitschrift fasste ihre Eindrücke stichwortartig zusammen: »Der 428 war extrem schnell und ging relativ sparsam mit dem Benzin um. Gute Bodenhaftung, kaum Rollbewegungen, kein Wanken oder Eintauchen. Fest gefedert, bequeme Sitze. Gut ansprechende Lenkung, zu viel Rückschlag. Teuer für einen handgefertigten, exklusiven ...
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