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... Karosseriebauern eingekleidet und auf Auto-Salons und diversen Concours d’Elegance gezeigt. Die meisten wurden von Saoutchik und Touring in Blech gehüllt. Nicht zu vergessen der katalanische Karossier Pedro Serra, der wenige wunderschöne Exemplare gestaltete. Eine Zeit lang war der Z-102 der Sportwagen lokaler Eliten. Monarchen wie der Schah von Persien oder der König von Marokko, Diktatoren wie Portugals Craveiro Lopes und Rafael Leonidas Trujillo haben ihn gekauft und gefahren, ebenso spanische Aristokraten und Unternehmer. In der Mitte der 1950er fand das Z-102-Programm jedoch aus politischen Gründen ein jähes Ende. Die Regierung hatte ihr Ziel erreicht, und es war unnötig, weiterhin so viele Ressourcen in ein Fahrzeug zu investieren, dessen Profitabilität höchst dubios war. Der Pegaso war zwar nicht billig (rund 15.000 Dollar), doch dieser vom Kunden zu zahlende Betrag deckte nicht einmal die Produktionskosten. So war das formidable Auto kein iberisches Weltwunder, sondern Propaganda, eine Marketingkampagne, mit der das Franco-Regime zwei Ziele erreichen wollte: Zum einen internationales Prestige, nebenbei die Ausbildung von Ingenieuren, die anschließend in der Lage sein sollten, die Massenproduktion von Nutzfahrzeugen voranzubringen. Denn das war die eigentliche Aufgabe von ENASA. Was das Land brauchte, waren Lkw und Busse, keine ...
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