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... sogar für ganzkleine Wagen und Cyclecars herstellt. Diese neuen Reifen sind natürlich Seilpneus, deren Charakteristikeine dünnere Karkasse, also Haut, aber dafür ein um so grösserer Querschnitt ist. Die Karkasse musste beidieser Reifenart deshalb dünner gehalten werden, damit dieser Pneumatik nicht zu steif ausfällt, wodurch eisernen grössten Vorzug, die gute Federung, verlierenwürde. Die Anhänger des sogenannten Ballonreifens nehmen für ihn eine Reihe von Vorzügen in Anspruch und bezeichnen den grösseren Querschnitt, die dünnere Karkasse und den Umstand, dass der Ballonreifenein erheblich schwächeres Aufpumpen erfordert als der letzt übliche normale Pneumatik, als ebensoviele Vorteile, wogegen kritische Beurteiler dem Versuche, schwächer aufgepumpte Reifen mit dünnerer Karkassein die Automobilpraxis einzuführen, kein günstiges Prognostikon stellen und die Verwendung solcher Reifennur innerhalb enger Grenzen für angängig halten. Der Ballonreifen leitet sich eigentlich von den Pneumatik-Uebergrössen ab, die die unmittelbar vorhergehende Phase in der Entwicklung der Reifentechnik darstellt. Bisher haben die Pneumatikfabriken dieReifengrössen in der Regel deshalb zu Uebergrössen gesteigert, um diese Pneus den Aenderungen in der Automobilkonstruktion und der inzwischen allgemeinerzielten höheren Geschwindigkeit anzupassen. Der Ballonreifen ist aber die erste radikale ...
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