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... as mit dem Ehrgeiz kann manchmal ganz schön nach hinten losgehen. Als Dynamiker wollte Mercedes die B-Klasse etablieren und stattete sie für den Vergleichstest mit Ford C-Max, Nissan Qashqai so wie VW Golf (Heft 25/2011) mit einem Sportfahrwerk aus - was sie prompt entscheidende Punkte kostete. Ohne übertriebene Agi litäts-Fantasien, sprich Serienfe derung und Serienlenkung, darf sie zu einer Art Revanche antreten: gegen den VW Golf Plus. Statt Fahrdynamik hat die Hochdach-Variante des Wolfs burger Bestsellers vor allem Platz im Kopf, überragt den Normal-Golf um 14 Zentime ter. Außerdem kann man im Fond Stühle rücken. Diesen Hauch von Variabilität bietet die B-Klasse auch - gegen 672 Euro Aufpreis. Der Vorgänger gab sogar bereitwillig Rück bank und Beifahrersitz her. Doch Mercedes entschied, dass vanartiger Servilität offensicht lich zu viel Muff anhängt. Ihren höheren Preis recht fertigt sie eher mit einer Materialanmutung, die dem Golf Plus zeigt, dass er in die Jahre gekommen ist. Schließlich baut der VW noch auf der Plattform der Vorgänger-Generation auf. Zweifelhafte Geschäftspraktik ist es aber, B-Klasse-Kunden, welche die Klimaautomatik be stellen wollen, zwangsweise das Chrom-Paket für 351 Euro aufs Auge zu drücken. Immerhin bietet das Gepäck abteil seine Dienste generös an, und auch der Innenraum be weist Großzügigkeit. ...
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