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... mit den »State-Stickers« auf Reisekoffern begann oder sich in Deutschland metallisch an Spazierstöcken wiederfand, wird heute auf vier Rädern präsentiert und ist ebenfalls eine Art Reisetagebuch, nur eben in seiner Gesamtheit auf Vinyl gedruckt und an die Scheibe geklebt. Trend aus Japan Bisweilen nimmt das Bekleben moderner Autos schon extreme Züge an. So werden ganze Bauteile komplett überklebt. Das sogenannte »Sticker Bombing« ist aus Japan und den USA zu uns herübergeschwappt und Teil des JDM-Stils (Japanese Domestic Market) in der Tuning-Szene. Doch anders, als es den Laien vermuten lässt, ist das Bombing nicht einfach nur das wahllose Aufkleben von Stickern. Vielmehr geht es darum, mit den unterschiedlichen Größen, Farben und Formen ein homogenes Gesamtbild zu schaffen. Ein solcher Beweggrund weicht aber vom eigentlichen Thema dieser historischen Betrachtung zu weit ab. Der Klassiker- Fahrer tickt in der Regel auch anders, denn hier werden die Sticker nicht auf die Karosserie, sondern auf die Scheibe geklebt, um den Lack des kostbaren Gefährts nicht zu beschädigen. Letztendlich bleibt festzuhalten, dass die Kleberei und die Darstellung des eigenen Ichs eng miteinander verbunden sind. Man könnte sogar von einem analogen Social- Media-Profil an den Heckund Seitenscheiben der Kult- Autos sprechen. Die Collagen aus bunten Bildern sind einem ...
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