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... Sie stiessen aber auf unerwartete Schwierigkeiten. Neben den skandinavischen Ländern Norwegen und Schweden erschweren die topographischen Verhältnisse in keinem andern Lande den Radioempfang so sehr wie in der berg-, tälerund wälderreichen Schweiz. Es wurde wissenschaftlich festgestellt, dass selbst eine Grossstation von heute überhaupt noch nicht gekannten Ausmassen nicht genügen würde, der ganzen Schweiz gute und gleichmässige Empfangsverhältnisse zu bringen. Es ist ein weiteres Verdienst der heutigen Radiogenossenschaften, vorab derjenigen von Bern und Zürich, dass sie immer wieder Mittel und Wege suchten, der Verhältnisse Herr zu werden. Sie arbeiteten zum Ausbau des schweizerischen Rundspruchwesens Projekte über Projekte aus. Es war lediglich zu bedauern, dass sich die Gesellschaften im Wunsche, nur die beste Lösung zu finden, lange Zeit nicht zu gemeinsamer Arbeit verständigen konnten, weil gewisse Elemente, aus hier nicht weiter zu erörternden Motiven, die Beziehungen immer wieder zu trüben wussten. Heute nun scheint die Schweiz am Vorabend einer Renaissance des schweizerischen Radiowesens zu stehen. Gestützt auf die durch die Gesellschaften geleisteten Vorarbeiten Hess der Bund durch konsultative Studienkommissionen ein Ausbauprojekt vorbereiten. Es sieht die Erstellung der Sender durch die Eidgenossenschaft vor. Die eidgenössischen Räte haben ...
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