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... Arme in die Luft, wenn alles gut geht, und man versinkt in tiefste Nieder geschlagenheit, wenn das Gegenteil der Fall ist. Und daneben ist Forghieris Gesicht ein wirk sames Stimmungsbarometer: hinter den dunklen Hornbrillen leuchten seine Augen vor Freude oder funkeln vorÄrgerje nach dem, was gerade angebracht ist. Würde man ihm beide Arme abschneiden, so könnte er sich - als echter Italiener - kaum halb so gut ausdrücken. Immer ist er besorgt um sein Team, um seine Fahrer und seine Wagen. In unserer Zeit, in welcher der Motorsport immer mehr zum Geschäft wird, scheinen Forghieri und seine Leute ihre Tätigkeit gar nicht als Arbeit aufzufassen - für sie ist es e i n f a c h d a s L e b e n . Vergangenes Jahr schrieb ich in einem Artikel, Mauro Forghieri hätte Chris Amon im Großen Preis von Frankreich zum «schneller fahren» auf gefordert. Als das Forghieri zu Ohren kam, war er weniger zornig über diese - wie sich heraus stellte - falsche Behauptung, sondern eher gekränkt, daß überhaupt jemand von ihm glauben konnte, er würde seine Fahrer derart behandeln. «Ich glaube nicht, daß man einem Piloten be f e h l e n k a n n , s c h n e l l e r z u f a h r e n . W e n n e r e s n i c h t b e s s e r k a n n , d a n n w i r d e r e s a u c h d a n n n i c h t s c h a ff e n , w e n n m a n e s i h m b e fi e h l t . H e u t e schnell zu sein, das heißt in jeder Kurve an der L i m i ...
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