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... große Eile davon. Immerhin haben es die 90 PS mit fast zwei Tonnen Gewicht zu tun. Das einfache Zweispeichenlenkrad stammt aus dem schon erwähnten Transporter, eine Servolenkung gibt es nicht. Was das Manövrieren in der südfranzösischen Hitze zur schweißtreibenden Angelegenheit macht, denn auch eine Klimaanlage sucht man vergebens. Aber wenn man einmal unterwegs ist, Fenster runtergekurbelt, und sich bei 60 km/h in den vierten Gang hochgefummelt hat, kann man die langsame Gangart, die gemütliche, rollneigungsfreie Fahrt und die Gerüche der Landschaft genießen. Hätte man hier seinen Wohnsitz, wäre der G230 das ideale Alltagsgefährt. Und jetzt wird es Zeit, den Asphalt zu verlassen und die grobe Schotterpiste rund um das Weingut in Angriff zu nehmen. Abgesehen von ein paar mehr Unebenheiten und der Staubwolke am Heck ist der Übergang kaum wahrnehmbar. Zugegeben, der G230 ist im Straßenverkehr etwas langsam – nicht der Wagentyp, der den Käufer des neuen AMG G63 anspricht, der mit seinem Gerät überall mit Vollgas unterwegs sein kann. Doch während der AMG-Fahrer darauf bedacht wäre, in dieser Umgebung den Lack nicht zu verkratzen oder die hellen Ledersitze nicht abzuwetzen, scheuchen wir den G230 über ein Gelände, das die meisten anderen Autos zum Knarren, Flattern und Aufgeben veranlassen würde. Das Kraxeln über Felsbrocken hinweg und eine steile ...
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