Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Cudell — alle haben damals in ihren Wagen De- Dion-Bouton-Motoren ver wendet. Die De-Dion-Bouton-Werke in Puteaux sind zu dieser Zeit die weltgrösste Automobilfabrik ge wesen. Niemand wird zum Prophe ten im eigenen Land. Die al te Wahrheit mussten auch die Herren Benz und Daim ler mit Bitterkeit zur Kennt nis nehmen. Für ihre paten tierten Motorwagen haben sich in ihrer Heimat kaum Interessenten gefunden. Da brachte man in Frankreich dagegen dem neuen «voiture sans chevaux» ein bedeu tend lebhafteres Interesse und eine viel grössere Auf geschlossenheit entgegen als in Deutschland. Der Sa me aus Mannheim und Bad Cannstatt fand erst jenseits der Landesgrenze einen fruchtbaren Boden, und dort sind dann auch die ersten, schönsten Blüten aufgegan gen. Erst 12 bis 14 Jahre spä ter, mit dem Erscheinen des Mercedes (1901), hat sich die deutsche Autoindustrie wie der an die Spitze des Fort schritts gebracht. «Kindische Spielerei» Doch zurück zu unserer De- Dion-Bouton-Saga: Marquis de Dion — ein französischer Musteredelmann des «fin de Schnittzeichnung des ChassisDe Dion-Bouton, Typ AD, mit 30/40-HP-Motor, von 1905; enthalten im «Automobil-Prüfungs-Zeugnis» der österreichischen De-Dion-Bouton- Generalvertretung und versehen mit Stempel und (aufderRückseite]den Unterschriften des Bezirkshauptmannes Oberhollabrunn und eines Landesregierungsrates. Vierzylinder Wagen „De ...
Kommentare