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... und verhindern Kurzschluß. Auf dem paraffinierten Kopf des Kohlensläbchens ist eine kleine Metallkappe zur Stromableitung gesetzt. Drei solcher Miniatur- Elemente von je 6 cm Höhe und 2 cm Dicke werden hintereinander geschaltet und bilden die Batterie, die stark genug ist, um ein 0,2 Amperebis 3,5 Volt-Lämpchen zu versorgen. An das erste Zink und die letzte Kohle werden Metallstreifen (früher Messing, jetzt Eisen und Zink) gelötet, die aus der Umhüllung der Batterie hervorragen und den Kontakt herstellen. Über die Leistung einer Batterie wird das kaufende Publikum oft irregeführt. Aufdrucke wie „Leistung 10 Stunden" oder gar „Momentbeleuchtung etwa 75 Stunden Nutzlicht" sind schwindelhaft. Die besten Batterien vermögen ein 0,2 Ampere- Lämpchen bei ununterbrochener Entladung etwa 5 Stunden, bei oft unterbrochener Entladung im ganzen etwa 8 Stunden zu speisen. Die elektromotorische Kraft einer guten Batterie beträgt vor der Entladung 4,5 Volt. Beim Lagern läßt die Spannung etwas nach. Sobald das Lämpchen eingeschaltet ist, sinkt die Klemmenspannung sofort um 0,2—0,25 Volt und fällt im Laufe der Entladung anfangs rasch, später langsamer, aber stetig. Wenn die Spannung auf 2 Volt gesunken ist, brennt die 3,5 Volt-Lampe nur noch mit 12 Proz. ihrer Lichtstärke, bei 1,5 Volt kann die Batterie als erschöpft ...
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