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... Arbeitsplatz, beinahe zehn Meterüber dem Fahrbahndeck, hat wenig mit einer klassischen Schiffsbrücke gemein. Statt einem mächtigen Steuerrad bedient erzwei kleine schwarze Hebel, die besser zu einer Gameboy-Konsole passen als zu einem 250 Tonnen schweren Fährschiff. Der «Schwan» ist das älteste und zugleich modernste Fährschiff der Flotte. 1969 ersetzte es seinen Namensvetter, der seit1933 als «schwimmende Brücke» über den Zürichsee fuhr. Zehn Jahre später kam die «Meilen» hinzu, 1991 die «Horgen» undschliesslich, vor drei Jahren, die «Zürisee». Anscliliessend wurde der «Schwan» vollständig revidiert und mit zwei topmodernenSteuerständen versehen Die Fahrzeit auf der 2,7 Kilometer langen Strecke zwischen Horgen und Meilen dauert knappzehn Minuten. Nach dem Entladen der transportierten Fahrzeuge und der Übernahme der nächsten Ladung geht es fünf Minutenspäter zurück über den See. Hermann Marty befährt dieStrecke seit 20 Jahren. Wie alle seine Kollegen hat er als Kassierbegonnen, hat den Automobilisten die Billette verkauft. Dann wurde er Maschinist, verantwortlich für die Kontrolle der Maschinen, das Belegen der Taue und das Einweisen der Fahrzeuge auf die vier Fahrspuren der Fähre. «Bei uns beginnt jeder als Kassier, sogar ein erfahrener Rheinschiffermusste nach dem Eintritt zuerst Billette verkaufen.» Nach drei Jahren schon nahm Marty «aufdem Bock» ...
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