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... hinsehen müssen. Pro fessionell prüfen sie äussere und innere Details, besprechen untereinander verschiedene Einzelheiten des Motorraumes, finden tatsächlich eine falsche Bride an einem unteren Küh lerschlauch. Trotz feinstoffigem Blazer kriecht einer unter die ausladenden Kotflügel, legt sich dort auf den Rücken, um Chassisträger und Aufhängung zu inspizieren. Ein Finger gleitet über die Innenseite der Federn, betastet die Nieten, welche das Steinschutzblech festhalten, rüttelt kurz an den Bremsstangen. Knappe Fragen über technischen Fakten, die Geschichte, und man will den Motor laufen hören. Auf ein kurzes Drücken des Anlasserknopfs schnurrt dieser vor sich hin. Die Instrumente werden begutachtet, die tickende Zeituhr, der Öldruckmeter C SwissClassics und der langsam nach oben kriechende Zeiger der Tempera turanzeige. Zustimmendes Nicken, ein kurzes Lächeln, sonst nichts. Nun muss die Werkzeugrolle ausgebreitet werden, und man sieht ein bedeutungsvolles Augenzwinkern, als der eine Preisrichter das eingegossene Schnecken-Emblem auf den Schraubenschlüsseln entdeckt. Auch Türen und Interieur kön nen den prüfenden Augen standhalten, man weiss offenbar genau, wo allenfalls verborgene Patzer liegen könnten. Kein Kommentar, nur ein Händeschütteln am Ende der akribischen Untersuchung. Das kann nur Gutes bedeuten. Ein Irrtum Hunderte von Leuten kommen ...
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