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... wurde zum Hammer: Die Fahrgast-Zahlen stiegen, und die BVB erzielten von Jahr zu Jahr steigende Gewinne in Form von geringeren Defiziten. Das bis dahin jährlich, wegen mehrheitlicher Nichtbenützung, ausgewiesene und stets wachsende Betriebsdefizit von Tram und Bus begann derart zu schrumpfen, dass die politisch gewinnbringende Subventionierung sogar ökonomisch zum Erfolg wurde: die Subventionierung kam billiger als die Dekkung des Defizits, das schliesslich aus derselben Kasse bezahlt werden musste, wenn auch unter einem anderen Budgetposten. So weit - so gut. Nur einen kleinen Schönheitsfehler hatte die Erfolgsidee: Für die Rekrutierung von dringend benötigten Wagenführern, geschätzt 80 an der Zahl, hatte Stutz kein Geld verschwendet. In der Folge dürften nach dem Abgang des mittlerweile prominenten Managers zur Privatwirtschaft Extradienste in Rekordzahl geleistet worden sein, um Personallücken notdürftig zu stopfen! Neben der Freizeit der Wagenführer mussten selbst die Schwarzfahrerkontrollen eine Weile lang auf ein kaum zu verantwortendes Mindestmass begrenzt werden: Kontrolleure und Aufsichtsbeamte machten Dienst im Tram-Führerstand, um den Betrieb der BVB irgendwie aufrechtzuerhalten. Vor allem aber trugen zum guten Rechnungsergebnis die Millionen bei, die «gespart» wurden, indem die Beschaffung des Rollmatenals verschoben ...
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