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... die doppelte Vorliebe von Lancia für massive Bauart und knappe Motorgrösse einiges an Temperament beim Beschleunigen, und man darf den Fulvia in dieser Beziehung nicht mit gleich teuren Wagen mit starken Grossmotoren vergleichen wollen. Aber nicht jedermann sucht in seinem Wagen nur Rasanz und einen universellen direkten Gang. Wer einigermassen fleissig schaltet, wird leistungsmässig mit dem Fulvia durchaus zufrieden sein können, und ein Zählerstand von 130 km/h war auch auf der kurzen Geraden bei La Capite recht bald erreicht. Zum Beschleunigen in der Steigung dient der zweite Gang (Spitze nach Zähler etwas über 60 km/h) dieses vernünftig abgestuften und gut synchronisierten Getriebes. Der Frontantrieb zeichnet sich durch seine Unaufdringlichkeit aus; er macht den Wagen auch in engen Kurven und bei Vollgas keineswegs schwer zu lenken, und der bei Gasgeben leicht untersteuernde Kurs des Wagens ändert sich beim Gaswegnehmen nur um wenig. Die Lenkung benötigt immerhin fast 4'A Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag, so dass man in Haarnadelkurven ziemlich schnell kurbeln muss. Der Kraftaufwand bleibt aber gering. Der Charme des Fulvia liegt aber nicht in seinen Leistungen und auch nur zum kleinen Teil in seinem Fahrverhalten, obwohl es hohen Ansprü- chen genügt. Er lässt sich vielleicht am präzisesten dadurch definieren, dass ...
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