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... auch, weil sich die vier synchronisierten Gänge leicht über einen Hebel am Lenkrad sortieren lassen. Dabei ist der betagte DKW ein agiler Partner, der sich leichtfüßig zu seinen nötigen Drehzahlen aufschwingt. Seine 50 PS, fünf mehr als in der argentinischen Version der 1000 S Limousine, schieben das Coupé auf beachtliche 140 km/h. Vier Trommelbremsen packen ordentlich zu, sodass der 940 Kilogramm leichte Zweitürer rasch zum Stehen kommt. Allein der Verbrauch liegt mit meist deutlich über zehn Litern hoch; typisch für Zweitakter. Eine weitere Zweitakt-Spezialität ist der Freilauf. Er entkoppelt, wenn der Wagen rollt, automatisch den Motor vom Antrieb. Besonders bergab wäre er sonst in akuter Gefahr: Er bliebe im Schiebe betrieb bei hoher Drehzahl ohne das Benzin-Öl-Gemisch und damit ohne Schmierung. Dank Freilauf rängtängtängt er so mit gemütlicher Standdrehzahl vor sich hin, sodass die Bremsen richtig zupacken müssen. An ihnen hängt die komplette Verzögerungsleistung. Beim Gasgeben braucht der Fissore ein paar Gedenksekunden, ehe der Freilauf wieder schließt und die Kraft zu den Rädern bringt. Mario Fissore war seinerzeit eine sehenswerte Mischung aus einer hübschen Form und einem groß- zügigen Innenraum gelungen. Es gibt einige Coupés dieser Größe, die weitaus weniger Lebensraum bieten und deren zwei Plätze im Fond um einiges knapper ...
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