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... und komplett erneuert. Den Methoden dieser »amerikanischen Restaurierung« folgten bedauerlicherweise auch die Europäer und wir Deutschen allzu oft – mit ähnlich unkorrigierbaren Ergebnissen. Auf den großen Salons, Messen und Concours wurden derartig hergerichtete Fahrzeuge dann mit Preisen ausgezeichnet. Die wenigen Gegner dieser Mode, allen voran die Briten, die seit jeher »conservation before restoration« proklamieren, wurden dafür nicht selten verspottet. Und jetzt, ganz plötzlich: Klassiker in gutem Originalzustand, möglichst mit einer detaillierten Dokumentation aller Vorbesitzer etc., erzielen auf Auktionen in Pebble Beach und Scottsdale Höchstpreise! Wenn wirklich alles stimmt und vielleicht noch ein Celebrity- Voreigner im Spiel ist, oder es sich nachweisbar um einen »Low-Mileage-Klassiker« handelt, kostet ein 300 SL Flügeltürer gleich mal einige hunderttausend Dollar mehr – was für ein Wandel! Schon spricht man davon, dass es uns die Amerikaner zukünftig zeigen werden, wie man mit Originalität und behutsamer Restaurierung umgeht. So schön das auch klingt, der Mainstream ist davon noch weit entfernt. Allerdings haben Restaurierungsbetriebe, die nach den neuen Erkenntnissen denken und arbeiten, in den USA volle Auftragsbücher. Ich habe mich in meinem Betrieb schon immer gegen die Philosophie, grundsätzlich bei jeder Restaurierung ...
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