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... frech blickender Lieferwagen mit ausdrucksvollen Scheinwerfern auf einem sehr funktionalen, kastigen Körper. »Das Design des Schnell-Lasters war wichtig, weil dieses Fahrzeug nicht nur geschäftlich, sondern auch für familiäre Belange genutzt werden konnte«, erzählt Ralf Hornung. »Es war viel kleiner, als die Lieferwagen, die man vor dem Krieg kaufen konnte. Wenn man zum Beispiel eine Bäckerei hatte, konnte man den Wagen erst benutzen, um die Zutaten zu kaufen, dann, um das Brot auszuliefern und abends und am Wochenende, konnte man die ganze Familie mitnehmen, um Ausflüge zu machen. Viele Exemplare hatten herausnehmbare Bänke und Fenster an der Seite; der Beifahrersitz konnte zurückgeklappt werden, um in den hinteren Teil zu gelangen.« Der DKW- Schnell-Laster erfüllte grundlegende Funktionen, war gut gemacht und erschwinglich. 1955 wurden die ersten 100 Exemplare in einer Version mit Elektroantrieb gebaut und unvermeidlich »Elektro-Laster« getauft. Sie waren bestimmt für den Gebrauch bei der Post, bei Ämtern und bei Elektrizitätswerken wie der RWE – perfekt für kurze Wege, bei denen geräuschund abgasarmes Fahren wichtiger waren, als Schnelligkeit und hohe Reichweite. Vier davon mit Minibus- Karosserie waren auf Wangerooge bis in die 80er-Jahre im Dienst. Mit 8000 DM kostete der Elektro-Laster ungefähr so viel, wie sein Äquivalent, der ...
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