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... die Einzelteile, den Motor und das Getriebe wurde eine grosse Kiste gezim mert, diese zusammen mit dem Auto auf einen Anhänger verladen und nach Antwerpen verfrachtet. Der Ferrari soll te nach den USA verschifft werden, wo mit das erste Kapitel eigentlich abge schlossen ist. Der echte Le-Mans-Siegerwagen Kapitel 2 lässt sich mit Wilhelm Buschs «Und erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt» einleiten: 1949 hatte Luigi Chinetti auf einem Fer rari 166 Mille Miglia das 24-Stunden- Rennen von Le Mans gewonnen. Es war das erste Mal gewesen, dass Ferrari bei einem derart wichtigen Rennen den Sieg davontrug. Dieser Sieg wurde denn auch tüchtig zu Reklamezwecken ver marktet. Vor allem Amerikas Ferrari-Im porteur Chinetti rührte die Werbetrom mel. In seinem New Yorker Showroom stand das Auto zwischen Kränzen und Pokalen ausgestellt. Jedermann konnte den Wagen bewundern, ja, er durfte so gar berührt werden, wenn nur die Mo torhaube geschlossen blieb. Schon damals hatten sich bei den Ferarri-Liebhabern Zweifel breitgemacht, dass es sich beim gezeigten Auto um den berühmten Le-Mans-Wagen handelt — sondern vielmehr um ein Duplikat davon. Sie haben es sicher schon erraten: Kaum war nämlich «mein» Auto in Ame rika angekommen, wurde festgestellt, dass die Pleuel des Motors mit Rollen gelagert worden waren. Diese Massnah me war aber einzig am Le-Mans-Einsatzwagen vorgenommen ...
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