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... er sich seine Überlegenheit über alle lebenden Mitbewerber und seine Herrschaft über die Erde. Verfolgen wir entwicklungsgeschichtlich diese Organisierung der Energie, wie man den ganzen Vorgang sachgemäß bezeichnen kann, so stoßen wir auf eine scheinbare Paradoxie. Es besteht nicht der geringste Zweifel, daß die erste Stufe hierbei das Sklavenverhältnis gewesen ist. Besiegte Gegner nicht einfach totzuschlagen, sondern sie zu schonen, um hernach ihre Arbelt für eigene Zwecke auszunutzen, stellt in sclchein Sinne die ersten großen Kulturstufen dar. Sie war noch in dem uns wohlbekannten griechischen Altertum so selbstverständlich, daß Aristoteles sie für notwendig ansah. Denn, sagte er, wie sollte die Menschheit Mehl zum Brot erlangen, wenn die Sklaven nicht mehr die Mühlen (die damals von Hand betrieben wurden) in Bewegung halten wollten? Die nächste Stufe war die Einbeziehung der tierischen Muskelarbeit für menschliche Zwecke. Sie hatte um jene Zeit eben begonnen und durch das ganze Mittelalter bis in unsere Zeit gedauert. Fast jeder von uns hat noch den Pferdebetrieb der Straßenbahn. gekannt, den er jetzt als eine überwundene Kulturstufe empfindet. Die dritte Stufe endlich ist die Organisierung der anorganischen Energien. Sie setzt schon im Mittelalter mit den Windund Wassermühlen ein, hat aber ihre eigentliche Ent- ...
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