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... das Ventil des Behälters mit komprimiertem Gas öffnen, das einen winzigen Sekundenbruchteil später den Luftsack vor dem Fahrer aufbläst. Im Idealfalle würde das Radarspürgerät einen nahezu vollkommenen automatischen Kollisionsschutz bieten. Aber den Idealfall gibt es nicht oder jedenfalls noch nicht. Alle mechanischen, elektrischen und elektronischen Bestandteile des Warnsystems sind zwar vorhanden, und wenn die Elemente richtig kombiniert werden, tun sie tatsächlich genau das, was man von ihnen verlangt. Sie messen den Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen; sie messen das Tempo, in dem der Abstand sich verringert oder vergrössert; sie leiten auch die notwendigen «Verteidigungsaktionen» ein, vergleichbar den Radargeräten für Flugzeugoder Panzerabwehr; enthusiastische Befürworter dieser Geräte sprechen sogar schon von dem angeblich bevorstehenden Aufhören aller schweren Kollisionsunfälle. Aber leider wird das Bild noch durch einige Schönheitsfehler getrübt. Nicht, dass es dem Radargerät an Zuverlässigkeit mangelte. Im Gegenteil: Es ist bisher viel zu zuverlässig. Es reagiert, wenn es nicht reagieren soll. Beispiel: Im Radarstrahlenkegel erscheinen Verkehrsampeln oder Ueberführungen. Weil das Gerät sich stur an seine Reflexregeln hält, knallt jetzt dem Fahrer der Luftsack um die Ohren. Das ist unerwünscht und gefährlich. Also muss ...
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