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... nur diejenigen Wünsche anzugeben, welche mit wenig Mühe für die Fabriken, und ohne allzugroße Veränderungen, angebracht werden können. Besonders maßgebend sind für mich die Erfahrungen, welche ich in mehr als zwei Jahren Feldzug, als Kraftradfahrer gesammelt habe. Ich glaube kaum hervorheben zu müssen, daß gerade hier die allerschwierigsten Umstände und denkbar größten Anforderungen mitsprechen. Doch nun zur Sache; ich will in großen Zügen, und ohne eine besondere Partei zu ergreifen, die Nachteile unserer tonangebenden zwei Kriegsmaschinen: N. S. U. und Wanderer, angeben. Das nächstliegende, der Motor, als Herz der Maschine, soll nicht zu wahnsinnige Touren machen, weil die Erfahrung lehrt, daß besonders im Sommer und noch dazu in den Mittagsstunden der untersetzte Motor speziell (ich rede nur von luftgekühlten Motoren] sich sehr schnell heiß läuft, und die Kompression flöten geht. Ich war auf Fahrten, trotz sachgemäßer Behandlung und reichlichen Ölens, oft gezwungen, mir erst eine Zigarette anzubrennen und einige Minuten zu verharren, bis etwas Abkühlung im Motor erfolgt war. Gar nicht davon zu reden, daß dies bei den meisten Maschinen eines Fabrikats der Fall war, wenil man kaum mal 50 km in einem Sitz mit etwas flottem Tempo fuhr. Meist hatten dann die Maschinen eine dermaßen große Hitze erlangt, daß d^e ganzen Teile derselben leiteten und der ...
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