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... Gestalt aus den Gardinen, huschtüber den Teppich, horcht. — Ein Einbrecher! Er geht auf die Türe zu und verschliesst sie. Dannentkleidet er sich rasch, schmeisst seine Kluft unter das Bett und steigt in den bereitliegenden Eveningdress. Mit grosser Sorgfalt kämmt er sein Haar und streicht sich die rosige Politur auf die Nägel. Gerade wie er die Parfümspritze in Bewegung setzt,ertönen Schritte im Gang. Blitzschnell ergreift der Einbrecher den funkelnden Zylinder, hängt den Abendmantel um, fasst Handschuhe und Stock und verharrt sekundenlang vor dem hohen Wandspiegel. Draussen drückt jemand auf die Klinke, rüttelt fluchend am Schloss. Lautlos verschwindet der ungeladene Gast durch dieoffene Balkontüre, nicht ohne noch im Vorbeigehen eine dunkellederne Brieftasche mitgenommen zu haben ... Ein hochgewachsener, vornehmer Herr verlässt dieBank. In tiefe Gedanken versunken schreitet er am wachhabenden Polizisten vorbei auf die Reihe der wartenden Autos zu. Er öffnet den Schlag des dritten Wagensund steigt ein. Der Motor setzt an. Majestätisch rollt der spiegelnde Rolls-Royce über den Platz. Die Mündung der Hauptstrasse verschlingt ihn. Zehn Minuten darauf gibt es einen Auflauf vor der Bank. Drei Personen sind der Grund der Verkehrsstauung:ein Herr in einem grauen Mantel, eine kreidebleiche Dame und ein notierender Polizist. Wirre Schreie brodeln aus der Menge: « Ein Auto ...
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