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... hat damit in Österreich der Landeshauptmann von Kärnten, der 1961 kurzerhand auf „seinen" Seen die Zweitakt-Bootsmotoren verbot; Be gründung: „zu laut". Er wurde zugleich angegriffen, denn Außenbord motoren werden aus 25 m Entfernung nur mit 48 bis höchstens 71 Phon ge messen und sind also allemal leiser als ein VW. Darauf weitere Begründung durch den Referenten des Landeshauptmanns, man wollte mit dem Ver bot dieser Motoren auch einer Ölverschmutzung des Wassers Vorbeugen, und außerdem könnten sich nur wenige Leute die viel teureren Boote mit Viertakt-Innenbordmotor leisten, womit einer zu starken Besetzung der Seen durch Motorboote vorgebeugt sei. Dieser nicht gerade soziale Stand punkt hätte den Landeshauptmann fast seinen Posten gekostet. Von der Bundesregierung in Wien bekam er einen Rüffel. In der nächsten Saison werden wohl wieder Außenborder auf Kärntens Seen fahren. Aber das ist ja auch Österreich. Am 28. 3. 1962 veröffentlichten zwei Herren der Industrieund Handels kammer in Konstanz, Dr. J. Hund und Dipl.-Volkswirt K. Schroff, ein Memo randum zum Thema „Verschmutzung des Bodensee". Diese Aus-„Arbeitung" wurde auf Briefbögen der Industrieund Handelskammer Konstanz groß zügig an Behörden, Politiker und Presse verteilt. Seither beruft sich alles, was Motorboote verbieten will, auf dieses „Konstanzer ...
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