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... ein dreigängiges Getriebe und eine offenliegendeKardanwelle mit Hardy-Kardan-Gelenken an beiden Enden. Die Hinterachsbrücke besteht aus zwei miteinander verschweissten Stahlblech-Pressstücken in Banjoform. Die Federung ist vorn und hinten halbelliptisch. Die Hinterfedern liegen dabei direkt unterhalb der Rahmenlängsträger, idie nach vorn zusammenlaufen. Auf die näheren Einzelheiten aller dieser Teile sowie der angewendeten Vierradbremse werden wir nochweiter unten zu sprechen kommen. Vorerst sei der Motor etwas eingehender charakterisiert. Die sechs Zylinder sind mit ihren Wassermänteln undder oberen Kurbelgehäusehälfte aus feinkörnigem, hartem Gusseisen in einem Stück gegossen. Sie weiseneinen gemeinsamen abnehmbaren Kopf auf, der das Zukommen zu den seitlich angeordneten Ventilen unddas Entrussen des Motors sehr erleichtert. Die Kolben bestehen ebenfalls aus feinkörnigem Gusseisen und besitzen drei Kolbenringe. Sie greifen mit aussergewöhnlich langen Pleuelstangen, die sorgfältig bearbeitet undauf gleiches Gewicht gebracht werden, an einer siebenmal gelagerten Kurbelwelle an, die in sich selbst auchwieder ausbalanciert ist. Die langen Pleuelstangen vermindern den Seitendruck der Kolben in den Zylinder,tragen also zur Verminderung der innern Reibungen bei, und die siebenfache Lagerung der Kurbelwelleschliesst jedes Auftreten von elastischen Vibrationen ...
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