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... 81 Millionen Franken Fahrzeuge aller Art eingeführt, während gleichzeitig nur ein, im Vergleich zu den Vorjahren zwar wieder sehr erfreulicher und vermehrter, Export von 21,2 Millionen Franken erzielt werden konnte. Der starke Rückgang des Pferdezuges im Transportwesen, weniger in der Landwirtschaft, in der Schweiz und die dadurch notwendig werdende Umstellung weiter Berufskreise aus dem Schmiedeund Wagnergewerbe (ca. 3500 Meister) auf das Automobil lassen es nur als gerecht erscheinen, dass alle vernünftigen Automobilisten unseres Landes bestrebt sind, solidarisch zu denken, um dem Inlandsprodukt den Vorzug zu geben. Es handelt sich nicht nur darum, den im Automobilund Karosseriebau tätigen Arbeitnehmern Arbeit und Verdienst weiterhin zu erhalten, sondern durch Bevorzugung einheimischer Arbeit werden noch weitere von diesen zwei Gruppen abhängige Produzentenkreise ihr Auskommen finden. Wir denken da an die Schreiner, Spengler, Maler, Sattler, Rosshaarspinnereien, Beschlägefabrikanten, an die im Entstehen begriffene schweizerische Automobilreifenfabrikation, die Tuchindustrie, die Erbauer von Uhren und Messinstrumenten aller Art, die Teppichfabrikanten etc. Des Menschengeistes Schöpferwille ist mit dem Erreichten indessen nie zufrieden. Das Flugzeug hat sich in den letzten Jahrzehnten die Luft erobert und ein neues Verkehrsmittel verlangt ...
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