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... viele. Es gibt auch welche, die besser aussehen, aber nur wenige, die beim ersten Anblick ein so intensives Verlangen auslösen. Es mag sogar besser klingende Exoten geben, aber viele fallen einem da nicht ein. Der turbogeladene Reihenachtzylinder unter der mittig aufgehängten Motorhaube kling mehr als schrill, wenn er rangenommen wird. Das Einzige, was diesem Bugatti in seinem Waffenarsenal fehlt, ist eine gute Manövrierfähigkeit. Und vielleicht eine bessere Sicht nach hinten. Der Atalante hat den Wendekreis eines Ozeandampfers und genug tote Winkel, um den Großteil der Serra do Caramulo aus dem Sichtfeld zu verbannen. Das zeigt uns ein 27-Punkt-Wendemanöver, mit dem wir auf einer Höhe, auf der die Lungen zu brennen beginnen, versuchen, eine rinderherdenfreie Richtung einzuschlagen. Das Glucksen und die Grimassen des Fotografen helfen da auch nicht gerade weiter. Es darf bezweifelt werden, dass der langjährige Besitzer des Wagens, João de Lacerda, je solche Schwierigkeiten gehabt hat. Allen Berichten zufolge – und davon gibt es genügend – war der portugiesische Aristokrat und Kunstkenner ein schonungsloser Fahrer, der für nichts vom Gas ging. Er kaufte den Bugatti im November 1975 und restaurierte ihn akribisch genau, bevor er ihn in der Ausstellungssammlung des familieneigenen Museo do Caramulo unterbrachte. Viel Zeit kann der Atalante dort ...
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