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... England« ließ er Spitfiregegen Messerschmitt-Modelle in der Luft filmgerecht kollidieren. Vor der Linkskurve im »Indianapolis« Abschnitt setzte mich Sass auf einen Bus mit den Radio-Controls. Ein Lola T-70 Chassis war mit einer Ferrari-Karosse zu einem 512er mutiert und dazu ein besonders »langer« erster Gang im Getriebe. Nach ein paar Funkstörungen ging ś los ... und wurde fast zu einer Katastrophe. Im Wald, am Ende der geschätzten Flugbahn, legte sich ein junger Kameramann ins Gehölz, um den Wagen auf ihn zufliegend zu filmen. Der Lola-Ferrari flog filmgerecht durch die Luft, säbelte Bäume nieder und ... mit dem niemand gerechnet hatte, einer der Bäume fetzte den Funkempfänger für den Ausschalter vom Heck. Kaum war der Wagen »airborne«, drückte ich auf den knallroten Knopf – da war aber der kleine Empfänger meines Signals schon weg! Der Wagen landete mit Vollgas im Waldboden und raste weiter, obwohl ich wie ein Verrückter auf den Ausschalter trommelte. Irgendwo kam der Lola-Ferrari in einer dichten Staubwolke im Wald zum Stillstand – ich sah im Geiste schon den geköpften Kameramann vor mir. Für mich war er so gut wie mausetot! Bis plötzlich ein Geist aus der grauen Wolke schritt und ich mich in Lourdes wähnte. Es war der Kameramann ... nur ein Wunder konnte den Jungen gerettet haben. Das Auto war genau einen gemessenen Meter vor ihm ...
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