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... Nr. 24 | 04.2009/201048 General Motors war wie die anderen US-Konzerne auch im benachbarten Kanada mit eigenen Werken vertreten. Dort wurde Pontiac zu einem kanadischen «Nationalfabrikat». Dies äusserte sich durch eigens zugeschnittene Modellreihen wie die Pontiac Catalina, Laurentian und Parisienne sowie den 1973 lancierten kleinen Astre und den Acadian von 1976 (Acadian war ab 1963 sogar eine eigene Marke gewesen). Selbst nach der 1982 vollzogenen weiteren Modellverkleinerung behielt GM of Canada Limited die Modelle Catalina und Bonneville weiter bei. Nicht nur Chevy-Parallelen Ein besonderer Schweiz-Bezug ergab sich für die Marke Pontiac, als in ihren Fabrikhallen ab 1941 Oerlikon-Flaks (Fliegerabwehrkanonen) hergestellt wurden. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg traten die Pontiac-Modelle vordergründig als «aufgewertete Chevrolets» auf, doch gab es durchaus eigenständige technische Details und mit dem im Herbst 1960 lancierten Pontiac Tempest eine ungewöhnliche Exklusivkonstruktion in Transaxle-Bauweise: zur Hinterachse verlegtes Getriebe und «hochtourige» fl exible Kardanwelle. Eine solche Antriebskombination hatte man bis dahin nur bei sportlich ausgelegten hochwertigen europäischen Modellen gekannt. Mit ihr wurden eine günstige Gewichtsverteilung auf Vorderund Hinterräder und damit verbesserte Fahreigenschaften angestrebt. Mit dem ...
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