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... für Pinin Farina Bei Pinin Farina, der damals schon ei nen guten Namen für geschmackvolle, elegante Karosserien besass, wurden 1937—1939 u. a. zweiund dreisitzige Ca briolets nach Revelli-Zeichnungen auf Fiat-, Lanciaund Alfa-Romeo-Fahrge stellen verwirklicht. Die Zusammenar beit zwischen den Turiner Entwerfern und Karossiers war rechtunkompliziert. Die Stadt war noch so etwas wie ein grosses Dorf: Man kannte sich gegensei tig, war vielleicht sogar zusammen in derselben Schule gewesen. Und da jeder von der Serie abweichende Fiat oder Lancia sowieso eine Spezialkarosserie brauchte, konnte es zu einer Verflech tung kommen, wie sie sich auch heute noch beim Bau von Prototypen in ähnli cher Form abspielen kann. Zahllose, oft unbekannte Kleinunternehmen sind auf die Aufträge der Grossen angewiesen. Namen und Arbeitsmethoden haben vielleicht gewechselt. Die Freude am Auto und das handwerk liche Geschick beim Anfertigen von Ein 50 zelstücken haben sich aber auch in ei nem grösser und unpersönlicher gewor denen Turin — zum Glück! — behaup ten können. Die Kriegsjahre veränderten jedoch vie les. Revelli entwarf Anhänger und ge panzerte Fahrzeuge für die Armee. Und 1941 entstand nach seinen Plänen ein kleines, dreirädriges Elektrofahrzeug als Prototyp. Der zweisitzige Kleinwagen besass nur ein Vorderrad und eine steil abfallende Frontpartie. Vier grosse Ak kumulatorbatterien ...
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