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... Vereinigten Staaten zurückgekehrte Major C. A. Vollrath, der — nach Europa kommandiert — als Stadtkomman dant von Bad Homburg, Wiesbaden, und zuletzt als Adjutant der Mili tärregierung Württemberg die ihm gestellten Aufgaben erfüllte. Neben den dienstlichen Obliegenheiten gehörte jedoch sein ganzes Denken und sein Herz dem Motorsport, so daß es würdigenswert erscheint, einen sol chen Sportfanatismus näher zu betrachten. Kaum in Bad Homburg angekommen, setzte er sich, da mit den Namen des europäischen Automobilsports vollkommen vertraut, sofort mit den Repräsentanten des deutschen Motorsports in Verbindung, besuchte Fahrer wie Caracciola, Lang und v. Brauchitsch und lernte Stuck, Henne, Meier, Herz und Müller und alles, was sonst Namen von Klang in Deutschland hat, kennen. Kein Wunder daher, daß er auch die noch vorhandenen Rennwagen im Mercedes-Benz-Museum sehen wollte und in mir den Sportfreund fand, der ihn in das gesamte europäische Ge schehen im Motorsport raschest einführen konnte. In den drei letzten fahren fehlte Major Vollrath bei keinem Rennen in Deutschland. Hocken heim, Grenzlandring, Kölner Kurs — sahen ihn alljährlich wieder und er gehörte auch zu den ständigen Besuchern des Großen Preises der Schweiz. Zu den besonderen Vergnügen Major Vollraths gehörte es, jede Rennstrecke — ganz gleich, welcher Länge — ein bis zweimal zu Fuß abzulaufen ...
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