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... gilt diese Forderung in Hinsicht auf die volkswirtschaftlich wertvollste Kraft, den Menschen. Er muß möglichst unter Vermeidung aller teueren Umwege — Umwege sind immer teuer — stets an den Arbeitsplatz gestellt werden, an dem er kraft seiner Neigung und Befähigung vermutlich quantitativ und qualitativ das Höchste leistet. Wenn man gegen die Wirtschaftspsychologie einwendet, sie sei deswegen überflüssig, weil heute die meisten Angehörigen der freien Berufe und ganz besonders der technischen, auf die Dauer nicht in diesen verbleiben können, so schüttet man das Kind mit dem Bade aus. Richtig an diesem Gedankengang ist, daß in der Technik, also gerade auf dem Gebiete, in das die Wirtschaftspsychologie zuerst Eingang gefunden hat und auf dem man ihr besondere Bedeutung beimißt, ein rascher Wechsel der Arbeitsmittel (Maschinen) und damit der Arbeitsformen, der geforderten Erzeugnisse, der benutzten Kräfte u. a. mehr beobachtet wird. Ferner muß auch anerkannt werden, daß tatsächlich in den letzten Jahren viel mehr Personen als früher, und diese auch häufiger als bisher, ihre Berufe wechseln, nicht, weil sie darin keine Befriedigung fänden oder nichts Bedeutendes leisteten, sondern weil entweder der Gegenstand, den sie bisher mit ihrer Maschine herstellten, nicht mehr gebraucht oder durch ein anderes Verfahren oder in anderer Gestalt gewonnen wird. ...
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