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... schnellen Runden war jedoch ein Nachlassen der Bremswirkung sowie ein Streifen der Belagstücke festzustellen. als ein Vollblut-Sportwagen. Sein Fahrgestell ist den vielen PS seines gesunden amerikanischen Herzens wohl angepasst, und seine meisterhafte Karosserie stempelt ihn zu einem sportlichen Wagen der Elite. Wer von einem reinstrassigen Sportcoupe für den täglichen Gebrauch träumt, einem brandroten, vor überschüssiger Kraft vibrierenden Zweisitzer, wie man sie nur auf Rennstrecken in voller Entfaltung findet: Hier stand er vor uns — der Lamborghini Miura. Schnell (gegen 300 km/h), stark (350 PS), leicht (knapp 1000 'kg), breit, niedrig, und sehr, sehr teuer. Unseren Lesern erzählte Etienne Cornil schon früher von diesem Wunderauto. Nun wollten wir es auf seine Grenzwerte in der Kurve prüfen. Mit einigem Respekt nähern wir uns dem Auto. Kaum zu träumen wagt der Durchschnittsfahrer vom Spitzenmodell der jungen Marke, das am Genfer Salon 1966 erschienen war. Ein Blick unter die hintere Haube: Der wuchtige Zwölfzylinder-Vierliter befindet sich quer unmittelbar hinter der Fahrerkabine, also vor der Hinterachse. Damit sind die Massen nahe beim Schwerpunkt konzentriert. Das Ergebnis dieser Gewichtsverteilung sollten wir bei der Prüfung feststellen. Ein Leistungsgewicht von weniger als 3 kg pro PS ist ein Rennwagen- Wert. So Hessen wir uns den Miura ...
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