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... mit Opel speziell im Kleinwagenund Mit telklassebereich abgeben würden. Für Kanzlerin Angela Merkel geriet die Kehrtwende zu einer Ohrfeige. Sie war gerade auf dem Rückflug von einer Amerikareise, als sie die Botschaft aus Detroit überraschte. Jetzt hat Opel erneut einen handfesten Koalitionskrach her beigeführt: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle lehnte Staatshilfen für Opel mit einem klaren „Nein“ ab. Worauf ihm die Kanzlerin in den Rücken fiel: „Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen.“ Nun hat Opel selbst überraschend die Industrie-Politposse beendet: „Neue zeitaufwendige, komplexe Verhandlungen und eine weiterhin ungesicherte Finanzierung können wir uns nicht erlauben“, lässt Opel-Chef Nick Reilly wissen. Er verzichtet auf mögliche 1,1 Milliarden aus dem Deutschlandfond, auf Bürgschaften der Bundesländer und auf weitere Millionen aus Eng land, Spanien und Polen, die teilweise schon zuge sagt waren. Warum diese zweite Kehrtwende? Reilly und seine Kollegen in der amerikanischen Konzernzentrale ha ben offensichtlich eingesehen, dass sie nicht mehr an die großen Geldtöpfe herankommen können. Warum auch? Der Genesungsprozess der angeschlagenen Mut ter ist auf einem guten Weg. Noch in diesem Jahr soll GM wieder an die Börse gehen. Bereits jetzt wird mit Milliardeneinnahmen gerechnet. Und Opel? In diesem Jahr weist ...
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