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... kristallisierte sich jedoch die klassische Runde der »Piccola Circuitto delle Madonie« als der eigentliche Targa Florio Kurs heraus. Sie führte im Gegenuhrzeigersinn vom Startplatz durch Cerda im Westen, vorbei am 500 Meter hoch gelegenen Caltavuturo im Süden hinab ins Tal, in dem heute eine Autobahn verläuft. Weiter über 600 Meter hoch gelegene Bergstraßen, in einer Spitzkehre durch Colessano – an der einige der berühmtesten Fotos der Targa Florio entstanden – hinab nach Campofelice di Roccella. Von hier jagten die Wagen auf der über sechs Kilometer langen Buonfornello-Geraden am Meer entlang – mit über sechs Kilometern länger als die legendäre Hunaudières-Gerade in Le Mans. Eine Runde dieser Art war 72 Kilometer lang, meistens wurde sie zehnmal absolviert, wobei die Fahrzeuge im 20-Sekunden-Takt einzeln gestartet wurden, denn Überholmanöver sind auf der engen Strecke schwierig, und ein Start im Pulk undenkbar. Immer jedoch ging es in vollem Renntempo durch enge Ortschaften und über halsbrecherische Bergstrecken. Selbstverständlich ohne jede Absicherung für Fahrer und Zuschauer. Legendär sind die Bilder aus den 70er-Jahren, die reinrassige Rennwagen wie die Ferrari 512S, Porsche 908 oder Varianten des Alfa Tipo 33 auf ihrem Tiefflug durch verwinkelte Ortsdurchfahrten zeigen. Frenetisch bejubelt von Zuschauermassen, deren besonderer Spaß ...
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